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Aktuelles Programm

Liebe Konzertbesucher,

leider zwingt uns Corona erneut zur Absage unserer Adventskonzerte. Bleiben Sie gesund und besuchen Sie unsere nächsten Konzerte! Informationen finden Sie wie immer auf dieser Seite.

Hotline für die Rückzahlung bereits gekaufter Tickets: 08121 / 46966.

Brahms 127x164Johannes Brahms (1833-1897)
Serenade Nr 2, A-Dur, op. 16 (1860)

Beethovens Schatten stand mächtig hinter dem jungen Brahms und versperrte ihm zunächst den Weg zu eigenem symphonischen Schaffen. Erst das Studium von Mozart und Haydn in ihrer strahlenden Heiterkeit ermutigte ihn zur Komposition der beiden Orchesterserenaden, wo er mit den klanglichen Möglichkeiten der Orchesterinstrumente experimentierte. Die A-Dur Serenade wird von den Bläsern dominiert, die tiefen Streicher fügen sich in den etwas verhangenen Klang ein. Ein behagliches Allegro leitet in ein übermütiges Scherzo mit rhythmischen Kapriolen. Im feierlichen Adagio erwies Brahms Bach seine Reverenz. Vergnügen bereitet das „Quasi Menuetto“ mit zärtlicher Oboen-Melodie im Trio. Das heitere Schlussrondo fand in der Uraufführung besonderen Beifall.

 
TschaikowskyPeter Tschaikowsky (1840-1893)
Streicherserenade C-Dur op. 48 (1880/81)
 
Mit einer Serenade für Streicher wollte Tschaikowsky Mozart, den er glühend verehrte, nacheifern. Doch schon vom mächtigen Beginn der langsamen Einleitung, über das Hauptthema des 1. Satzes, im elegischen Mittelsatz und besonders im spaßigen Finalsatz über das bekannte „Tema Russo“ setzen sich slawische Elemente durch. Graziös schwebt der 2. Satz, „Tempo di Valse“, durch den Ballsaal und reiht sich in die Schar der Walzer, die der Meister seinen Balletten als auch vielen Symphonien eingefügt hat.
 
CorelliArcangelo Corelli (1653–1713)
Concerto Grosso op. 6 no. 8 "Weihnachtskonzert" (um 1711)

Dieses Concerto grosso von Arcangelo Corelli versetzt uns auf wunderbare Weise in adventliche Stimmung. Vier Sätze, in denen Tempo und Ausdruck oftmals wechseln, leiten zur abschließenden heiter besinnlichen Pastorale, einem Hirtenlied in wiegendem Sechsachteltakt. Seine Zeitgenossen feierten Corelli als „wahren Orpheus unserer Zeit“. Mit der Form des Concerto grosso, in welchem eine Gruppe von Solisten dem Orchestertutti gegenüber tritt, schuf er den Vorläufer aller späteren Solistenkonzerte. Das Weihnachtskonzert ist Teil einer Sammlung von 12 Concerti Grossi für Streicher, die in festlichen Aufführungen in großer Besetzung und mit Verstärkung durch Trompeten gespielt wurden.

 

 

Leitung: Andreas Pascal Heinzmann

Heinzmann