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Aktuelles Programm

Brahms 127x164Johannes Brahms (1833-1897)
Serenade Nr 2, A-Dur, op. 16 (1860)

Beethovens Schatten stand mächtig hinter dem jungen Brahms und versperrte ihm zunächst den Weg zu eigenem symphonischen Schaffen. Erst das Studium der Werke Mozarts und Haydns in ihrer strahlenden Heiterkeit ermutigte ihn zur Komposition der beiden Orchesterserenaden, in denen er mit den klanglichen Möglichkeiten der Orchesterinstrumente experimentierte.
Die A-Dur Serenade wird von den Bläsern dominiert, die tiefen Streicher fügen sich in den etwas verhangenen Klang ein. Ein behagliches Allegro leitet in ein übermütiges Scherzo mit rhythmischen Kapriolen. Im feierlichen Adagio erwies Brahms J.S. Bach seine Reverenz. Vergnügen bereitet das „Quasi Menuetto“ mit zärtlicher Oboen-Melodie im Trio. Das heitere Schlussrondo fand in der Hamburger Uraufführung besonderen Beifall.

 
TschaikowskyPeter Tschaikowsky (1840-1893)
Streicherserenade C-Dur op. 48 (1880/81)
 
Mit einer Serenade für Streicher wollte Tschaikowsky Mozart, den er glühend verehrte, nacheifern. Doch schon vom mächtigen Beginn der langsamen Einleitung, über das Hauptthema des 1. Satzes, im elegischen Mittelsatz und besonders im spaßigen Finalsatz über das bekannte „Tema Russo“ setzen sich slawische Elemente durch. Graziös schwebt der 2. Satz, „Tempo di Valse“, durch den Ballsaal und reiht sich in die Schar der Walzer, die der Meister seinen Balletten als auch vielen Symphonien eingefügt hat.
 
 
Weitere Programmdetails folgen.
 

 

Leitung: Andreas Pascal Heinzmann

Heinzmann